So viele Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs stellen wir fest, welche emotionalen Spuren das Erlebte bis heute in Familien hinterlassen haben.

Flucht, Verfolgung, Bombenangriffe, Hunger, Gewalt und Tod, die als kleines Kind erlebt wurden, sind Traumatisierungen, die, wenn sie nicht bearbeitet wurden, Auswirkungen auch auf die folgenden Generationen haben. Sie spüren als "Kriegsenkel" diffuse Ängste vor der Zukunft, dem Eingehen von Beziehungen sowie große Unsicherheit in den Fragen nach Identität und Lebenszielen.
In diesem zweitägigen Seminar stehen die Familiengeschichten der Teilnehmer im Mittelpunkt. Es werden Anregungen gegeben, sich mit den persönlichen Familienmustern zu befassen, die in der Eltern- und Großelterngeneration angelegt wurden und eigene Wege zu heilsamen Entwicklungen zu finden. In einer wertschätzenden Atmosphäre bilden dabei Methoden aus der Familientherapie, wie z. B. die Arbeit mit dem Genogramm die Grundlage.

Termine: 2. - 3. November 2019 und 28. - 29. März 2020
jeweils Samstag 10.00- 17.15, Sonntag 10.00- 17.00 Uhr

Kosten: 78 €
Ort: Frankfurt
Anmeldungen: VHS Frankfurt, (www.vhs-frankfurt.de)