Spurensuche in meiner Herkunftsfamilie

Die kollektiven Traumatisierungen des vergangenen Weltkriegs sind bis heute in den Folgegenerationen spürbar. Aus den alten familiären Mustern entwickelten sich oftmals Verunsicherung und Zweifel gegenüber der Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und Gefühle.

Das Entdecken von Ressourcen kann zu wirkungsvollen Impulsen für die eigene Biografie werden. Eingesetzt werden Genogramm und Zeitlinie aus der systemischen Familientherapie sowie Imaginationen und Embodiment-basierte Übungen. Impulsreferate zu Trauma, Bindung, Scham setzen einen theoretischen Rahmen. Eine wertschätzende Begleitung erlaubt die Annäherung an die komplexe Thematik.

Das Seminar ist offen für alle Kriegsenkel: die, die sich erst neu mit dem Thema beschäftigen und die, die schon eine Weile dabei sind.

Bitte mitbringen: Lebens- bzw. Sterbedaten der Eltern und Großeltern, gern auch weiterer Familienmitglieder.

Inspirationen zur Begleitung des Themas finden Sie bis September in der aktuellen Ausstellung "Frankfurt und der NS" im Historischen Museum Frankfurt.

Termine: 22.-23. Oktober 2022
Samstag 10.00- 17.30, Sonntag 10.00- 17.00 Uhr

Kosten 87 €
Ort       VHS Frankfurt
Anmeldungen VHS Frankfurt www.vhs-frankfurt.de